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Bienenbrot

Bienenbrot

 

Was ist das?

Bienenbrot oder Perga nennt man den Pollen, der von den Bienen als Futtervorrat für sich und ihre Brut in den Waben eingepresst wird. Durch die Zugabe von Drüsensekreten, teilweise auch Honig und einem feinen Überzug von Propolis wird er gegen Schimmel und Bakterien haltbar gemacht und mit Enzymen aus dem Speichel fermentiert. Durch Milchsäuregärung in der Zelle ändern sich die Eiweiße, Zucker und Fette der Pollen und bringen ihn so in eine auch für den Menschen eine verdauliche und stark Energie bringende Form.

 

Gewinnung

Die Gewinnung von Bienenbrot ist sehr mühselig. Es muss aus den Zellen herausgestanzt werden. Daher ist Bienenbrot nur schwer erhältlich und in der Regel recht teuer.

 

Inhalt

  • hochwertige Eiweiße und Aminosäuren,
  • ungesättigte Fettsäuren,
  • energiereiche, leicht verwertbare Zucker/ Kohlenhydrate
  • Ballaststoffe,
  • Vitamine,
  • Mineralstoffe,
  • Spurenelemente,
  • Enzyme und Co-Enzyme,
  • ätherische Öle,
  • Wuchsstoffe, Antibiotika,
  • Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Phenolsäuren (entzündungs hemmende, antioxidative und Immunsystem stärkende Substanzen)
  • phytohormonelle Wirkstoffe und vieles mehr
  • Spuren von Propolis, Wachs und Honig

 

Wirkung

Die Wirkung von Bienenbrot ist ähnlich der von Pollen. Bienenbrot ist jedoch noch weiter aufbereitet als der reine Pollen und durch die Fermentationsprozesse und Enzyme ein noch hochwertigeres Heil- und Nahrungsergänzungsmittel als Pollen. Es ähnelt fast der Wirkung des Gelee Royale. Mit seinen antioxidativen Eigenschaften ist es ein guter Radikalfänger und kann die natürliche Regeneration des Körpers fördern und die körperliche und geistige Leistungsbereitschaft steigern.

 

Weitere Anwendungsgebiete sind:

• Arterienverkalkung

• Chronische Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Rekonvaleszenz

• Unterstützend bei der Detoxifikation (Entgiftung des Körpers)

• Appetitlosigkeit

• Wechselbeschwerden

• Bei Diäten - die enthaltenen Hormone und Wachstumsstoffe können zur Gewichtsreduktion beitragen

 • Potenzstörungen

 • Konzentrationsstörungen

 • Leber-Gallenblasen-Erkrankungen

 • Störungen der Verdauungsorgane, Verstopfung, Durchfall

 • Nervosität und Depressionen

 • Blutarmut und andere Mangelkrankheiten

Weitere Informationen in: Heilwerte aus dem Bienenvolk von Edmund Herold - ISBN 3-431-03162-5

 

Anwendung

Im Gegensatz zu Blütenpollen muss Bienenbrot nicht gelöst werden, sondern kann direkt verzehrt werden. Es empfehlen sich 2 bis 4 Kuren im Jahr über einen Zeitraum von etwa 4 Wochen mit der täglichen Einnahme von 1-2 TL Bienenbrot. Dieses sollte über eine 1 Min. langsam im Mund aufgelöst werden, wenn möglich unter der Zunge, damit die Wirkstoffe über die Mundschleimhäute in den Körper gelangen können.

 

Er kann auch zur häufigeren Nahrungsergänzung verwendet werden. Dies ist aber wie beim Pollen nur in Maßen und mit Pausen ratsam um dem Entstehen von möglichen Allergien und Unverträglichkeiten vorzubeugen.

 

Sollten sich noch Wachsreste im Bienenbrot befinden können diese bedenkenlos mitverzehrt werden.

 

Lagerung

Das Glas sollte nach der Entnahme von Bienenbrot sofort wieder verschlossen werden, da der Pollen leicht Wasser aus der Luft anzieht und somit schneller verdirbt. Innerhalb von 2 Monaten sollte es aufgebraucht werden.

 

Zur Konservierung von Bienenbrot wird dieses oft mit Honig vermischt. Diese Mischung kann bei kühler und dunkeler Lagerung zwei Jahre lang ohne große Verluste aufbewahrt werden.